Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015




hier darf und soll gefachsimpelt werden

Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon w.d.bauer » So 9. Sep 2018, 17:20

Ich werde diesen Blog hier nutzen, um meine Sicht über die LESA zu verbreiten.
Möge es dazu nutzen, richtige Entscheidungen zu treffen !
MfG
Dieter Bauer
---------------------------------------------------------------------------

Um die Strategie der LESA voll zu verstehen, muß man folgendes wissen:
Schaeffer ist gebürtig aus einem Pfarrhaus. Dies hat sein "naturwissenschaftliches
Verständnis" stark geprägt. Wie er das ja in seiner autobiographischen Darstellung
https://www.lesa-maschinen.de/assets/Do ... -01-18.pdf
dargestellt hat, ist er von der Uni geflogen, weil er in einem (wohl eher argumentfreien
politisch-(theologisch) angehauchten) Seminarvortrag über den zweiten Hauptsatz einen
wissenschaftlichen Opponenten als Arschloch bezeichnet hat.
Man hat ihm dann noch die Chance gegeben, sich zu entschuldigen, um sein Studium abzuschließen,
was er jedoch nicht genutzt hat.

Meiner Ansicht geschah der Rausschmiß völlig zu Recht:
Wissenschaft steht in der Tradition der Aufklärung !
Die Aufklärung beruft sich auf die "demokratische" Basis des gesunden Menschenverstandes.
In einem naturwissenschaftlichen Studium hat man daher unter Beweis zu stellen, daß man
sich kritisch mit wissenschaftlich Inhalten auseinandersetzen kann: Dies bedeutet u.a.:

1) die Auffassung des anderen korrekt widergeben, ( egal wie krude sie ist )
denn sonst hat man ja garnichts richtig verstanden !
2) wenn man mit anderen Meinungen nicht einverstanden ist, kann man durchaus seine
Meinung sagen und man sollte dabei auch wirklich inherent wissenschaftliche Argumente
vorbringen können. Politische oder wirtschaftliche Argumente kann man zwar auch
vorbringen, aber sparsam und dabei sollte man selbige klar kennzeichnen und nicht als
Knüppel mißbrauchen.
3) Man sollte klar zwischen Glaube, Definition,
Schluß, Vermutung und Beweis unterscheiden können und das dann auch so präsentieren.
4) eine wissenschaftliche Untersuchung sollte grundsätzlich ergebnisoffen geführt werden
5) Beleidigungen haben in solchen Vorträgen natürlich nichts zu suchen !

Schaeffer hat durch sein Verhalten gezeigt, daß er dazu nicht gewillt ist und den
billigeren politischen Weg der Diskussion der Voraufklärungszeit vorzieht.
Ein Martyrer im Dienst der guten Sache ist er damit sicher nicht,
ich würde den Vorfall eher als jugendlich blinde Dummsturheit bezeichnen.

Dieses "Charakterstrukturproblem" hat ihn jedenfalls sein ganzes Leben begleitet.
Das hatte für ihn folgende Konsequenzen in seinem Leben:
1) sein sehr frühes Engagement in der grünen Alternativszene in den ganz frühen 80-ern.
2) seine intensive Beschäftigung mit wissenschaftlichen Aussenseiteransichten.
3) Aufbau von zahlreichen Testversuchen ( wobei die aufgebaute Technik bisweilen durchaus top war ! )
4) seine Schwierigkeiten und (meines Erachtens) letzlich auch sein Scheitern, wenn es darum ging,
diese Dinge von der naturwissenschaftlichen Seite voll zu verstehen und in den Griff zu kriegen.

Ich selber bin zu Schaeffer um 1989 gestoßen, damals war er der Vorstand der
"Werkstatt für dezentrale Energieforschung e.V." ,
die so etwas wie öffentlich politische Verlängerung seiner eigenen Werkstatt-Firma war.
Aufgrund des Buches von Hielscher (Energie im Überfluß Hameln 1983) waren damals die Arbeiten von Irinyi und
Doczekal bekannt. Schaeffer besorgte dann noch Rest des Materials von Doczekals Nachlassverwalter Urach und vertrieb
die Kopien teilweise auch über die "Werkstatt". Die hatte man dann natürlich auch als Kopie, sie waren aber eher schwierig
auszuwerten. Er hat damals schon an dem Doczekal-System gearbeitet, die Arbeiten wurden damals durch die
DÖKOWA finanziert, Schaeffer lebte davon.
Schaeffer hat damals in seiner Werkstatt eine Meßapparatur (einen Druckkolben) gebaut,
der mit dem Medium Wasser-Benzol arbeitete.

Ich als junger Dipl.Physiker war natürlich daran heiß interessiert
und wollte diese heißen Claims natürlich berechnen, wozu ich damals nur halb bis überhaupt nicht in der Lage war.
Es gab ein Patent von Scheffer,
(siehe http://rexresearch.com/schaefferb/de4101500.pdf )
beruhend auf (meistens schwankenden) Messungen teilweise mit einem superpositivem Resultat -
eine win-Arbeitsfläche gemessen zwischen Hin und Rück-Adiabate der Kolbens, gedeutet als labile Kurven des Gases.
Wir haben dann mit meinem Hobby-Mini-Selbstverlag noch eine kleine Veröffentlichung darüber nachgeschoben
(ISBN 3-9801452-1-2).
Es folgte noch ein großes Fest mit großer Rede mit vielen Gästen auf einem Dampfer.
Ein paar Wochen danach kam dann der Absturz:
Die Firma, die den Drucksensor der Anlage vertrieb, meinte, die Druckmessung sei aufgrund chemischer Einflüsse des Benzols
auf den Drucksensor zurückzuführen. Die neuen Sensoren zeigten dann den Effekt nicht mehr und Schaeffer wandte
sich von dem Wasser-Benzol System ab und versuchte daraufhin (ähnliche, d.h.) Serogodsky's overunity claims zu reproduzieren.

Diese Claims von Serogodsky habe ich dann mit Gleichgewichtsthermodynamik mit den damals modernsten Mitteln nachgerechnet.
- mit negativem Resultat. Mit Gleichgewichtthermodynamik erhält man einen Gewinn in meinen Augen prinzipiell nicht,
weil in der Thermodynamik a priori das gegenteilige Resultat durch ihre Axiome reingesteckt wird .
Die Überlegungen und Resultate der Rechnung wurden veröffentlicht zusammen mit Prof. W. Muschik TU-Berlin.
W.D. Bauer, W. Muschik; Archives of Thermodynamics 12, 1998, S.59
Ob das System im labilen Bereich so funktioniert wie erwünscht, sei dahingestellt.
Es ist aber alles sehr aufwendig zu bauen!
Und noch schwieriger zu rechnen, weil
1) selbst die simulierten Gleichgewichtsdaten konnten damals nur ungenau bestimmt werden.
2) eine so richtig brauchbare labile Theorie gibt es dazu bis heute nicht.
Diese Auffassung wird auch durch Fachwissenschaftler geteilt, vgl.
http://strey.pc.uni-koeln.de/295.html

Ab 1995 habe ich die Werkstatt verlassen, weil die Werkstatt für mich eher wie eine Glaubensgemeinde oder
politische Partei funktioniert hat, eine wissenschaftliche Diskussion mit Fortschritten war da nicht so richtig möglich.
Ich wollte auch mal wissen, was denn da so meine Rechner- und Beratungsarbeit wert ist und habe nach einer Beteiligung
gefragt. Das war natürlich völlig daneben, hat aber mein Gefühl nur bestätigt, daß ich da entweder fehl am Platze oder
Gefahr laufe mich nur ausnutzen lassen. Schaeffer hatte an der Theorie als Kontrollmöglichkeit sowieso nur wenig Interesse.
Er beherrscht die thermodynamische Berechnung in meinen Augen bis heute nicht richtig.
So halte ich z.B. seine eigene Abschätzung der Irinyi-Maschine falsch, vgl.
( https://www.lesa-maschinen.de/assets/Up ... uereDE.pdf )
weil er Sie von einem Vorgänger übernommen, der zu einer Zeit gelebt hat, wo diese Forschung noch nicht so weit war.
https://www.lesa-maschinen.de/assets/Up ... richte.pdf
Den Fehler dahinter sollen jedoch schon Irinyis Zeitgenossen erkannt haben, vgl. Zitate in
https://www.psiram.com/de/index.php/LESA
Ich habe dies Problem auch in meinem Buch bearbeitet, s.u., mit einem ähnlichem Ergebnis.
(falsch und unbewiesen ist seine Annahme in Abschnitt 6, daß die adiabate Entspannung längs der Azeotrope läuft, s.u )

Trotzdem, wenn die von ihm wichtigsten behaupteten Effekte gemäß Doczekal im labilen Bereich als Ursache wirklich vorhanden sind, ist die akademische Theorie in gewissem Sinne auch für das Projekt erst mal wurscht, weil es da keine Aussagen gibt und man sich erstmal nur an die Empirie halten kann. Nur kann man dann auch nicht eine Distanz zum Gleichwicht bestimmen, weil man mit nichts vergleichen kann, wo man im Gleichgewicht sein sollte. Das kann zu Fehinterpretationen führen.

Bei Schaeffer ging es damals im wesentlichen immer darum, daß eine Maschine in seiner Werkstatt gebaut wird.
Wissenschaftliche Diskussion ging mit ihm immer eher schlecht, er wollte selbst meist nur Zustimmung und hat auch
Suggestivfragen gestellt. Interessierte sachliche Nachfragen kamen eher selten. Es fehlte (damals) auch etwas der der
Wissensbackground und ich habe ihm z.B. ein neues Lehrbuch vorgeschlagen, das er mal in die Hand nehmen sollte.
Er hat sich das Buch dann auch tatsächlich gekauft.
Die Technik im Labor war jedoch damals top, weil seine studierenden Söhne ihm mit Software und Hardware aushalfen.

Mir wurde es auch aufgrund der immer "gleichen Platten" von ihm langweilig. Ich habe ihm sinngemäß geraten, er könnte doch
- anstatt den großen Wissenschaftler zu markieren, am Hungertuche zu nagen und mit der Sammelbüchse für die seine gute
Sache rumzulaufen - sein Geld auch auf "normale" Weise verdienen und die ganze Sache nebenher als Hobby zu betreiben.
Zu meiner eigenen Überraschung hat er das dann auch (notgedrungen ?) eine Zeitlang gemacht und die Leiterplattenfirma
gegründet, die jetzt seine Söhne weiterführen.

Später ist er jedoch dann wieder "rückfällig" geworden und hat die LESA-Maschinen GmbH als "Geldsammelanlage" gegründet.

Als erstes wurde damals eine kleine Demo-Dampfmaschine nach Irinyi gebaut.
Damit konnte man Irinyi's Behauptung überprüfen,
daß eine Benzol-Wasser - (Niederdruck)-Dampfmaschine einen höheren Wirkungsgrad hat als eine gewöhnliche Dampfmaschine hat. Dies hat Schaeffer in einer damals noch offenen Gesellschafterversammlung klar gezeigt und damit Irinyi bestätigt.
Schaeffer behauptete eine (überCarnot)-Wirkungsgrad von ca. 40-60%. Wie diese Daten zustandekommen, ob er z.B. unkontrollierten Wärmeabflüsse über dieMaschinenoberfläche mit abgeschätzt hat, wurde nicht nach außen hin dokumentiert.
Die kleine Dampfmaschine diente als Vorstufe für eine große Anlage um die gewonnenen Erkenntnisse (und damit auch die Fehler) hochzuskalieren. Dafür wurde dann das Geld eingesammelt.

Über die anderen Entwicklungsstufen habe ich nichts mehr mitbekommen, weil ich nicht zum inneren (zahlenden) Kreis der
Gesellschafter gehöre. Vermutlich unter dem Einfluß seiner Frau hat sich die Strategie durch die LESA entwickelt:
1) Die positive Selbstdarstellung wurde hochgeschraubt.
2) Sachliche Informationen und Inhalte nach außen wurden massiv reduziert und allenfalls weichgespült dargestellt.
3) Ergebnisoffene wissenschaftliche Bemühungen wurden - wie von Bloggern dargestellt - abgewürgt.
4) Die Schotten wurden im Großen und Ganzen hochgeklappt.-
Schließlich steigt mit der Einsatzsumme auch die Gefahr, von den unangenehmeren betroffenen Gesellschaftern des
Betruges angeklagt zu werden. Ein Beispiel dafür ist der PERENDEV-Prozeß.
5) die LESA agiert somit nach außen hin wie eine normale Firma in der Aufbauphase.


So habe ich angefangen und letztlich 2015 fertiggestellt:
1) die Literatur von Irinyi und Doczekal auszuwerten.
2) das Wasser - Benzol Gemisch stabil und sogar labil systematisch nachzurechnen und die Kreisprozesse darzustellen.
3) alles einem Buch zusammen so sauber wie möglich darzustellen.

die wichtigsten Ergebnisse sind :

1) die Literatur-Messungen für die Irinyi - Dampfmaschine sind glaubhaft. Sie liegen jedoch unterhalb des maximalen
Carnotwirkungsgrades. Meine gerechneten idealen Wirkungsgrade sind zwar etwas höher, liegen aber auch unter Carnot.
2) ÜberCarnot-Wirkungsgrade hat Irinyi nicht gemessen. Das waren theoretische Extrapolationen, die damals falsch gerechnet
wurden. Meine eigene Rechnung zeigt die adiabaten p-V Entspannungskurven, die jedoch nicht auf der Azeotrope, sondern
im überhitzt (Wasser) - gesättigten (Benzol) Phasendiagram verlaufen.Man findet die Punkte über die Massebilanzerhaltung.
3) Die Doczekal-Paper, die man bei LESA-Maschinen nicht downloaden kann, wurden von mir -soweit wie mir möglich-
ausgewertet und sauber kritisch dargestellt.
Darüber habe ich eine labile Theorie entwickelt, die aber erstmal nur als Versuch zu werten ist, weil sie so viele
Änderungen gegenüber den bekannten (schlechten) Verfahren enthält, daß man eine sofortige Akzeptanz nicht erwarten
kann. Darüberhinaus sollte auch mal mit Meßdaten verglichen werden und einige der vereinfachenden Näherungen könnten
noch aus dem Simulationsprogramm rausgeschmissen werden, wenn man das ganze mit mehr RAM rechnet.
Der Vergleich mit Doczekals-Daten zeigt (für die p-V - Entspannungadiabate (d.i. Kolben raus)):
Meine Gleichgewichtsisentrope liegt weit unter Doczekals Messung,
liegt aber oberhalb der Azeotropen-Kurve, die Schaeffer als Vergleich verwendet.
Die gerechnete Nichtgleichgewichtskurve liegt nur wenig über meiner Gleichgewichtsisentrope.
Das kann sich jedoch nach dem beabsichtigten (arbeitsintensiven) Rausschmiß einiger Näherungen jedoch noch ändern.
4) Meine eigenen Rechnungen zeigen für einen Doczekal-Gleichgewichtsprozeß einen Wirkungsgrad von mickrigen ca. 1%.
Aufgrund der gemachten Näherungen im Modell, nehme ich diese Aussage nicht ganz so für voll, das kann sich noch ändern.
Eine Maschine zu bauen, kann ich von meinen bisherigen Berechnungen her nicht empfehlen.


[Ende des Textes gekürzt durch Admin: Sorry, aber Werbung für esoterische Bücher lasse ich hier nicht zu ...
... aber ansonsten vielen Dank für Deine "internen" Infos zu Schaeffer.]
w.d.bauer
 
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon superhaase » Mi 10. Okt 2018, 08:49

Mich wundert immer das verwirrte esoterische Gerede von der "Gleichgewichts-Thermodynamik" und vom "Gleichgewichtsprozess", wenn über Wärmekraftmaschinen gesprochen wird.
Das ist doch Quatsch mit Soße.
Eine Wärmekraftmaschine funktioniert doch ausschließlich aufgrund eines Ungleichgewichts, dass einen Energiefluss bewirkt, der durch die Maschine ausgenutzt wird. Da ist nirgendwo ein thermodynamisches Gleichgewicht. Allein schon das Wort "Dynamik" steht ja schon im Gegensatz zum Wort "Gleichgewicht".
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon w.d.bauer » Mi 10. Okt 2018, 21:10

Hallo !

superhaase hat geschrieben:Mich wundert immer das verwirrte esoterische Gerede von der "Gleichgewichts-Thermodynamik" und vom "Gleichgewichtsprozess", wenn über Wärmekraftmaschinen gesprochen wird.
Das ist doch Quatsch mit Soße.
Eine Wärmekraftmaschine funktioniert doch ausschließlich aufgrund eines Ungleichgewichts, dass einen Energiefluss bewirkt, der durch die Maschine ausgenutzt wird. Da ist nirgendwo ein thermodynamisches Gleichgewicht. Allein schon das Wort "Dynamik" steht ja schon im Gegensatz zum Wort "Gleichgewicht".


Diese Begriffe sind klar definiert, sie sind weder verwirrt noch esoterisch !
nachlesbar in Standardlehrbüchern der Thermodynamik oder der physikalischen Chemie!

Gleichgewicht : ein thermodynamischer Zustand, der sich nach fester Vorgabe von 3 thermodynamisch Meßgrößen
(z.B. Volumen Teilchenzahl und Temperatur) nach einer gewissen Zeit (Minuten bis Stunden) stabil permanent einstellt.

Gleichgewichtsthermodynamik: interessiert sich nur dafür, wo Gleichgewichtszustände bei einem Medium liegen.

Gleichgewichtsprozesse: Kreisprozesse, die ausschließlich über Gleichgewichtzustände laufen.

Es ist klar, daß man, um einen Zustand zu ändern, aus den Gleichgewicht raus muß.
Das macht man aber in der Betrachtung der Thermodynamik nur kurz bei kleinen Änderungen- von Gleichgewichtzustand zu Gleichgewichtszustand.

Dies Vorgehen erlaubt eine reproduzierbare Beschreibung der Gleichgewichtszustände.
Bei schnellen und starken Änderungen wird es schwierig, zuverlässige Prognosen über das (auch zeitlich variiernde) Verhalten eines Mediums zu machen.
Die Thermodynamik hat daher historisch erstmal klein angefangen und sich auf die Zustände beschränkt, die sie reproduzierbar beschreiben konnte.
Die Ingenieure haben dann damit ihre Gleichgewichtsmaschinen berechnet und gebaut.

Dynamik: Das Wort Dynamik im Wort Thermodynamik kommt meines Wissen aus der Historie vom griechischen Begriff Dynamide (grob übersetzt etwa Kraftwirkung). Die heutige Bedeutung von Dynamik (=zeitliches Verhalten) führt da begrifflich in die Irre.

MfG

W.D. Bauer
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon superhaase » Di 6. Nov 2018, 09:46

Genau das wollte ich damit ja sagen.

Die Kreisprozesse, die in der Thermodynamik beschrieben werden, spielen sich nicht "in" Gleichgewichtszuständen ab, wie Schaeffer suggeriert, sondern durch den Wechsel von einem Gleichgewichtszustand zu einem anderen und weiter zum nächsten.
In laufenden Wärmekraftmaschinen ergibt sich zu keinem Zeitpunkt ein echtes Gleichgewicht. Die "Gleichgewichtszustände" der Eckpunkte der Kreisprozesse in Form von Druck-Temp-Stoffmenge-Tripeln werden nur zur Berechnung der Energieflüsse herangezogen. Jedem Ingenieur ist aber klar, dass diese Gleichgewichtszustände sich im Betrieb der Maschine gar nicht wirklich dauerhaft einstellen.

Daher ist auch klar, dass die betrachteten Prozesse keineswegs "Gleichgewichtsprozesse" in dem Sinne sind, dass sie in Gleichgewichtszuständen ablaufen.
Man kann allenfalls sagen, sie laufen von einem (infinitesimal kurz bestehendem) Gleichgewichtszustand zum nächsten solchen Gleichgewichtszustand.

Und genau das ist die esoterische Verwirrtheit eines Schaeffer: Er faselt was von Ungleichgewichtsthermodynamik, bei der alles anders sei als bei der Gleichgewichtsthermodynamik. Aber auch seinen Maschinen laufen nicht anders als andere Maschinen, nämlich von einem (theoretischen) Gleichgewichtszustand zum nächsten übergehend, und dabei selbstverständlich ausgehend vom antreibenden thermischen Ungleichgewicht - wie andere Maschinen auch.
Selbst der Mischdampf ändert daran nichts - auch der Mischdampf wechselt von einem Gleichgewichtszustand zum nächsten und ist damit mittels der "Gleichgewichtsthermodynamik" berechenbar, auch wenn sich in laufenden Maschinen diese Gleichgewichtszustände des Gases im Arbeitsvolumen nicht dauerhaft einstellen, sondern nur infinitesimal kurz.
Allerdings ist die Berechnung bei (azeotropen) Stoffgemischen halt wesentlich aufwändiger als bei Einstoff-Medien. Und schon daran ist Schaeffer, wie Du richtig sagst, gescheitert. Das alles hat doch aber nichts mit einer angeblichen "Ungleichgewichtsthermodynamik" zu tun, für die die Naturgesetze (insb. der 2. Hauptsatz) angeblich nicht gelten würden. Das ist typisch esoterischer Verwirrungs-Quatsch, der auf einem Missverständnis des Begriffs "Gleichgewichtsthermodynamik" beruht.

Besonders deutlich wird das an den putzig verwirrten Ansichten, die er in seinem Pamhplet "Ungleichgewichts-Thermodynamik" äußert. Dort schreibt er unter 2.3 "Zur Situation der heutigen Thermodynamik":
Es kommt aber noch etwas anderes hinzu. Die heutige Thermodynamik betrachtet nur Zustände im Gleichgewicht. Alle ihre Zustandsgleichungen beschreiben nur Gleichgewichtszustände, bei denen alle Potentialunterschiede wie Druck, Temperatur oder das chemische Potential ausgeglichen sind. Man stelle sich eine Wissenschaft der Mechanik vor, in der nur senkrecht herunterhängende Pendel behandelt und akzeptiert werden, schön im Gleichgewicht ohne Eigendynamik.

Hieraus wird klar, dass er denkt, Gleichgewichtsprozesse der Gleichgewichtsthermodynamik weisen keine Temperatur- oder Druckunterschiede auf und laufen "innerhalb" von Gleichgewichtszuständen ab. Er leugnet also, dass unterschiedliche Zustände betrachtet werden, und dass die Thermodynamik Druck- und Temperaturunterschiede betrachtet.
Irre, oder?

Andererseits schreibt er in seinem Definitionsversuch in Bezug auf ein thermodynamisches Ungleichgewicht unter 3.1:

Um Ihnen eine Vorstellung zu vermitteln, wie einfach es ist, ein thermodynamisches Ungleichgewicht zu erzeugen und was daraus folgt, möchte ich Sie zu folgendem Gedankenexperiment einladen:
Stellen Sie sich einen Kessel vor, gefüllt mit Druckluft. Im Kessel herrscht ein ausgeglichener Zustand, die Druckluft ist im thermodynamischen Gleichgewicht.
Würde man den Kessel öffnen, so würde die Druckluft ausströmen, weil sich jetzt der hohe Druck im Kessel und der niedrige Druck der Umgebungsluft ausgleichen. Der Druckunterschied führt zu einem Bestreben des Ausgleichs, es entsteht eine Eigendynamik, die ohne weiteren Anstoß agiert und schließlich in einem Gleichgewicht zum Erliegen kommt.

Aha, das ist also ein thermodynamische Ungleichgewicht: Ein Druckkessel, der Luft mit Überdruck bzgl. der Umgebung aufweist.
Hm.
Warum behauptet er dann, dass bei herkömmlichen Wärmekraftmaschinen mit Druckunterschieden keine Ungleichgewichte betrachtet werden?
Das wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Dass Schaeffer in seine Denkversuche immer wieder kleine Fehler einbaut, erkennt man an seinen weiteren Ausführungen:

Aber wir verschließen den Auslasshahn ganz schnell wieder, bevor alle Druckluft entwichen ist. Nun schließen wir gedanklich, über ein Verbindungsrohr, einen Druckluftmotor an den Kessel an. Wenn wir jetzt den Auslasshahn öffnen, so strömt die Druckluft aus dem Kessel und treibt den Motor an. Die entstehende Eigendynamik wird jetzt technisch genutzt, und der Motor setzt Bewegungsenergie frei. Seine Dynamik entspringt dem Kesseldruck. Deshalb kommt man leicht zu dem Schluss, „Druckenergie“ würde hier umgesetzt. Aber dem ist nicht so!
Wenn die Druckluft durch den Druckluftmotor strömt, dehnt sie sich aus und kühlt sich dabei ab. Die Wärmeenergie der Druckluft wird in Bewegung des Druckluftmotors umgewandelt. Die Abkühlung der Druckluft entspricht exakt der Arbeitsleistung des Motors. So etwas wie Druckenergie gibt es nicht. Wenn wir die Druckluft nur aus dem Kessel ausströmen lassen ohne einen Motor anzuschließen, würde sie sich nicht abkühlen.

Das ist natürlich Quatsch. Sowohl die aus dem Kessel austretende Luft würde sich abkühlen, genauso wie die im Kessel verbliebene Luft - auch ohne Motor.

Ein Kilogramm Luft enthält bei einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Menge innerer Energie, egal ob die Luft unter einem Druck von 1 bar, 10 bar oder 100 bar steht. Ist das nicht erstaunlich?

Das mag für Schaeffer erstaunlich sein.
Für Fachleute ist erstaunlich, dass er daraus schließen will, dass es "so etwas wie Druckenergie nicht gibt". Er verwechselt hier die isotherme Zustandsänderung mit der im Gasmotor stattfindenden adiabatischen Expansion, behauptet irrtümlich, dass ohne Motor die Luft bei Expansion nicht abkühlen würde, und zieht dann so einen Schluss.
Er setzt hierbei außerdem die innere Energie U der betrachteten Luftmasse mit deren Wärmeinhalt gleich und übersieht, dass sich der Wärmeinhalt, also die Enthalpie H der betrachteten Druckluftmasse zusammensetzt aus der inneren Energie U plus dem Produkt aus Druck p x Volumen V.
Also H = U + p·V.

Denkfehler über Denkfehler, wohin man auch blickt ... esoterische Verwirrtheit halt. :lol:
superhaase
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon w.d.bauer » So 11. Nov 2018, 20:56

Erst noch ein paar Worte von der sachlichen Seite zur Unterscheidung Gleichgewicht - Ungleichgewicht:

Wie ein Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht läuft, hängt das von den Zeitkonstanten ab,
die die Ausgleichsprozesse haben.
Bei rein gasförmigen Zuständen (1 Phase) geht das recht schnell, so daß man Unterschied Gleichgewicht -Ungleichgewicht
so gut wie gar nicht sieht. Erst beim Übergang vom 1- ins 2-Phasengebiet, etwa wenn das Gas zur Flüssigkeit kondensieren
kann, werden die Zeitkonstanten wesentlich länger und der Unterschied wird daher meßtechnisch sichtbar.
Die Kondensation tritt hier verzögert ein und läuft der Ursache, d.h. dem expandierenden Kolben hinterher.
Ein Gleichgewicht sieht man hier nur, wenn man länger wartet (> Minuten), oft ist die genaue Ausmessung auch technisch
unmöglich. Noch längere Zeitkonstanten findet man beim flüssig-fest Übergang, der das Kristallwachstum ermöglicht.
Beispiele für gas-flüssig Übergange, wo das praktisch auftritt und ingenieursmäßig relevant wird, ist z.B.
die Wilson'sche Nebelkammer, oder die Kondensation in schnell durchströmten Lavaldüsen, oder der schnell
expandierenden Kolben. Experimente dazu wurden in Lavaldüsen gemacht, um über das Verhalten in Naßdampfturbinen
Bescheid zu wissen, weil dort da das Problem des plötzlichen Tropfenschlags und plötzlicher Drucksprünge
(aufgrund der der plötzlich auftretenden Kondensationswärme) relevant ist.
Das analoge Problem gibt es im expandierenden Kolben, und genau das tritt bei Schaeffers Maschine auch auf.


Mein persönliches und endgültiges Fazit über dieses Forum:

Dies Forum dient eher dem das Forum überwachenden Superuser "superhaase" zu persönlichen Abreaktion
als zur sachlichen Diskussion über die LESA Maschine.
Die Person Schaeffer dient ihm als Projektions-Schießbudenfigur, auf die er seine eigene Scheiße in Form von
ignoranten und verdrehenden suggestiven Bemerkungen wirft.
Die Vorwürfe und Unterstellungen an Schaeffer in der letzten Mail sind unwesentlich und teils an den Haaren herbeigezogen.
Der Diskussionsstil des Superusers gleicht eher dem politischem Mobbing oder juristischer Hetze.

denn:

Schaeffer macht keine esoterische Theorie, sondern im Effekt Maschinenbau, weniger Physik.
Der Begriff Esoterik wird hier im Blog als Wertbegriff mißbraucht.
Schaeffers zitierte Aussagen sind von eher pädagogischer Absicht und zeugen nicht von hoher sprachlicher Begabung.
Sie beziehen sich auf Standards, stammen teils indirekt aus Lehrbüchern ab und sind dabei sehr holprig referiert,
aber sie sind nicht grundsätzlich falsch ! Ein Lehrbuch ersetzen sie natürlich nicht !
Sich an diesen Stellen festzuhaken macht absolut keinen Sinn, weil die Stellen nur indirekt etwas über Schaeffer aussagen,
was alle mehr oder weniger sowieso schon wissen, nichts jedoch über die eigentliche Arbeit von Schaeffer.
Superuser "superhaase" spielt sich hier letzlich immer wieder narzistisch als besserwissender Superschlaumeier-Fachmann
auf, ohne ernsthaft selbst dabei ein umfangreiches Wissen, das Verständnis und das Interesse zum Lernen aufzubringen.
Als Endergebnis muß bei ihm immer wieder rauskommen, daß Schaeffer "blöd" ist! Und so eine Denkweise ist sehr langweilig !

Ich werde für mich folgende Konsequenzen ziehen :
Ich werde hier keinen Beitrag mehr leisten und dieses Forum verlassen, denn
es hat macht für mich keinen Sinn, mit Leuten zu kommunizieren, die in Wirklichkeit
nur so tun, als ob sie fachsimpeln wollen und können,
und in Wirklichkeit dahinter ihren eigenen Krieg führen - für wen, gegen wen und was auch immer.
Wenn man sich da die Mühe macht und sachlich informiert, wirft man de facto Perlen vor die Säue.
Daher muß man reagieren, wenn das ignorieren nicht mehr ausreicht.
w.d.bauer
 
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon winfried » Mo 12. Nov 2018, 13:04

Jedenfalls ganz herzlichen Dank für die sehr informativen und für mich sehr interessanten Beiträge.

Freundliche Grüße von Winfried
Ein Leben ohne Nachhaltigkeit ist möglich aber sinnlos.
winfried
 
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon superhaase » Mo 12. Nov 2018, 17:34

w.d.bauer hat geschrieben:Erst noch ein paar Worte von der sachlichen Seite zur Unterscheidung Gleichgewicht - Ungleichgewicht:

Wie ein Ungleichgewicht wieder ins Gleichgewicht läuft, hängt das von den Zeitkonstanten ab,
die die Ausgleichsprozesse haben.
Bei rein gasförmigen Zuständen (1 Phase) geht das recht schnell, so daß man Unterschied Gleichgewicht -Ungleichgewicht
so gut wie gar nicht sieht. Erst beim Übergang vom 1- ins 2-Phasengebiet, etwa wenn das Gas zur Flüssigkeit kondensieren
kann, werden die Zeitkonstanten wesentlich länger und der Unterschied wird daher meßtechnisch sichtbar.
Die Kondensation tritt hier verzögert ein und läuft der Ursache, d.h. dem expandierenden Kolben hinterher.
Ein Gleichgewicht sieht man hier nur, wenn man länger wartet (> Minuten), oft ist die genaue Ausmessung auch technisch
unmöglich. Noch längere Zeitkonstanten findet man beim flüssig-fest Übergang, der das Kristallwachstum ermöglicht.
Beispiele für gas-flüssig Übergange, wo das praktisch auftritt und ingenieursmäßig relevant wird, ist z.B.
die Wilson'sche Nebelkammer, oder die Kondensation in schnell durchströmten Lavaldüsen, oder der schnell
expandierenden Kolben. Experimente dazu wurden in Lavaldüsen gemacht, um über das Verhalten in Naßdampfturbinen
Bescheid zu wissen, weil dort da das Problem des plötzlichen Tropfenschlags und plötzlicher Drucksprünge
(aufgrund der der plötzlich auftretenden Kondensationswärme) relevant ist.
Das analoge Problem gibt es im expandierenden Kolben, und genau das tritt bei Schaeffers Maschine auch auf.

Das ist ja alles richtig.
Aber Schaeffer nimmt darauf in seiner Veröffentlichung nicht Bezug.
Wie ich oben zitiert habe, versucht er die Laien mit seinen in sich widersprüchlichen und verwirrten Darstellungen von seiner Idee der "Ungleichgewichtsthermodynamik" zu überzeugen ... um sie zu veranlassen, Geld zu geben. Da hat er nun das Schlagwort "Ungleichgewichts-Thermodynamik" entdeckt, um die Laien neu zu beeindrucken. Aber verstanden hat er das Thema offenbar überhaupt nicht.
Wenn er dazu nun so einen Unsinn schreibt, muss er sich das auch vorhalten lassen.
Er darf ja gerne Sinnvolles zu diesem Thema veröffentlichen, um zu zeigen, dass er von der Sache etwas versteht und seine Überlegungen vielleicht Grundlage für eine (kostspielige) Forschung sein können.
Tut er aber nicht.
Dann muss er die Kritik halt aushalten ... und Du solltest solche Kritik an Schaeffer auch aushalten können, lieber w.d.bauer.

Mein persönliches und endgültiges Fazit über dieses Forum:

Dies Forum dient eher dem das Forum überwachenden Superuser "superhaase" zu persönlichen Abreaktion
als zur sachlichen Diskussion über die LESA Maschine.
Die Person Schaeffer dient ihm als Projektions-Schießbudenfigur, auf die er seine eigene Scheiße in Form von
ignoranten und verdrehenden suggestiven Bemerkungen wirft.
Die Vorwürfe und Unterstellungen an Schaeffer in der letzten Mail sind unwesentlich und teils an den Haaren herbeigezogen.
Der Diskussionsstil des Superusers gleicht eher dem politischem Mobbing oder juristischer Hetze.

Ich habe genau aufgezeigt, wo Schaeffer mit seiner Vorstellung von einer "Ungleichgewichtsthermodynamik" im Vergleich zur "Gleichgewichtsthermodynamik" Unsinn schreibt.
Wenn Du das als "Scheiße" oder "Hetze" bezeichnest, bist DU es, der unsachlich wird.

denn:

Schaeffer macht keine esoterische Theorie, sondern im Effekt Maschinenbau, weniger Physik.
Der Begriff Esoterik wird hier im Blog als Wertbegriff mißbraucht.

Ja, das siehst Du richtig: ich gebrauche den Begriff im Sinne von "unwissenschaftlich", "unlogisch", oder "auf simplen, oberflächlichen Assoziationen beruhenden Lehren, die von ihren Verfechtern für immun gegenüber jeglicher wissenschaftlicher Überprüfung gehalten werden, weil ja die dumme Lehrbuchwissenschaft nur an Dogmen festhalten will", oder ähnliches.
Du darfst also sagen, dass ich den Begriff abwertend verwende. Dazu stehe ich.
Schaeffers Theorien, die er in seinen Veröffentlichungen preisgibt, sind in diesem Sinne sehr esoterisch.

Übrigens: Das "freie Lesa-Forum" ist kein Blog.

Schaeffers zitierte Aussagen sind von eher pädagogischer Absicht und zeugen nicht von hoher sprachlicher Begabung.
Sie beziehen sich auf Standards, stammen teils indirekt aus Lehrbüchern ab und sind dabei sehr holprig referiert,
aber sie sind nicht grundsätzlich falsch ! Ein Lehrbuch ersetzen sie natürlich nicht !
Sich an diesen Stellen festzuhaken macht absolut keinen Sinn, weil die Stellen nur indirekt etwas über Schaeffer aussagen,
was alle mehr oder weniger sowieso schon wissen, nichts jedoch über die eigentliche Arbeit von Schaeffer.

Das Problem ist halt, dass die "eigentliche Arbeit" Schaeffers auf solch krudem Unverständnis der Physik beruht, das in seinen Veröffentlichungen erkennbar ist.
Dadurch wird auch nachvollziehbar, warum er mit seiner "eigentlichen" Arbeit seit vielen Jahren keine Fortschritte macht: Er kann Mess-und Versuchsergebnisse mangels physikalischen Verständnisses oder vielleicht auch aufgrund esoterischer Sturheit, durch die er gewisse Fakten und Zusammenhänge nicht anerkennen will, nicht nutzen und somit keine wirklich weiterführenden Erkenntnisse gewinnen.

Superuser "superhaase" spielt sich hier letzlich immer wieder narzistisch als besserwissender Superschlaumeier-Fachmann
auf, ohne ernsthaft selbst dabei ein umfangreiches Wissen, das Verständnis und das Interesse zum Lernen aufzubringen.
Als Endergebnis muß bei ihm immer wieder rauskommen, daß Schaeffer "blöd" ist! Und so eine Denkweise ist sehr langweilig !

Wenn nun aber selbst ich als bekennender Thermodynamik-Laie, der ich als E-Ingenieur bin, in praktisch jedem Pamphlet von Schaeffer feststellen kann, dass etliche Absätze grobe Fehler und Missverständnisse aufweisen, dann lässt das wohl den Schluss zu, dass Schaeffer nicht weiß, was er da tut und worüber er schreibt.

Diese Erkenntnis oder Feststellung mag für Dich langweilig sein ... anderen erspart sie vielleicht viel Zeit oder Geld ...

Ich werde für mich folgende Konsequenzen ziehen :
Ich werde hier keinen Beitrag mehr leisten und dieses Forum verlassen, denn es hat macht für mich keinen Sinn, mit Leuten zu kommunizieren, die in Wirklichkeit
nur so tun, als ob sie fachsimpeln wollen und können, und in Wirklichkeit dahinter ihren eigenen Krieg führen - für wen, gegen wen und was auch immer.
Wenn man sich da die Mühe macht und sachlich informiert, wirft man de facto Perlen vor die Säue.
Daher muß man reagieren, wenn das ignorieren nicht mehr ausreicht.

Auch gut.
In Deinen Beiträgen habe ich bisher auch noch nichts wirklich "fachgesimpeltes" gelesen. Du bleibst sehr vage und schreibst, dass Du dieses und jenes durchgerechnet hättest, und dabei die behaupteten Wirkungsgrade nicht bestätigen könntest. Gut soweit. Aber was soll man dazu nun diskutieren?
Wir können hier ja nicht bestreiten oder diskutieren, ob oder dass Du etwas gerechnet hast.
Und irgendwelche diskutierbaren Erkenntnisse oder Theorien oder wenigstens Einzelheiten davon hast Du hier auch noch nicht vorgestellt.
Insofern konnten wir "Säue" hier mit deinen "Perlen" auch noch nicht viel anfangen.
Aber wir haben immerhin alle mit viel Ehrfurcht ;) zu Kenntnis genommen, dass Du anscheinend viel Ahnung von thermodynamischen Berechnungen hast und schon viel gerechnet hast.

Für Deine Innenansichten zu LESA habe ich mich ja schon bedankt, die waren jedenfalls ganz interessant.
superhaase
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Re: Geschichte Schaeffer's Werksttatt und LESA 1990 -2015

Beitragvon bluwi » Fr 23. Nov 2018, 16:57

Hallo,
offen gesagt finde ich den aktuellen Tonfall hier etwas unpassend. Persönliche Angriffe & Abfälligkeiten sind nicht konstruktiv. Man kann auch persönliche Kritik auf akzeptable Art formulieren. Insbesondere stört mich, wenn "über" hier anwesende abfällig gesprochen wird, anstatt sie direkt anzusprechen. Das ist einfach schlechter Stil.

Bei Herrn Schäffer ist das etwas anderes, da der sich jeder sachlichen Diskussion verweigert und genau deshalb hier das Hauptthema ist.

Dazu eine weitere Anmerkung von mir zum Zitat weiter oben:
„Das Problem ist halt, dass die "eigentliche Arbeit" Schaeffers auf solch krudem Unverständnis der Physik beruht, das in seinen Veröffentlichungen erkennbar ist . . “

Hier wird unterstellt, dass er es nicht besser weiß. Nun möchte ich nicht behaupten, dass er vieles gar nicht oder falsch versteht, es gibt aber Punkte, bei denen ich keine Zweifel habe, dass er seine „gläubige“ Leserschaft bewusst in die Irre führt. Dazu wiederhole ich ein paar Beispiele die ich früher schon vorgebracht habe.
- Schäffer hat schon früher dokumentiert, dass er eine Kombination aus Wärmepumpe und „Lesa-Maschine“ als Perpetuum Mobile bauen will. Bei seinen Geldsammlungen für Lesa hat er die Wärmepumpe aber gezielt weggenommen, um einen Grund anzugeben, warum er Hackschnitzel braucht. In Wirklichkeit wollte er nie was anderes als das Geld der Bauern.
- Er behauptet, dass die Corioliskraft der Antrieb von Wirbelstürmen ist und leitet daraus abstruse Theorien ab, die nicht einmal als Hypothese durchgehen können.
- Er erzählt wirres Zeug, warum die Luft eigentlich senkrecht zu den Drucklinien auf der Wetterkarte strömen müsste und vertauscht dabei geflissentlich Ursache und Wirkung .
- Auch andere Wetterphänomene dienen immer wieder zu verwirrenden Darstellungen über Energieflüsse und Entropie.

Man muss kein Physiker sein, um diese Darstellungen als Unsinn zu entlarven. Er nennt sich selbst aber Physiker, weshalb man sicher nicht auf ein falsches Verständnis seinerseits argumentieren kann. Er erzählt den Leuten einfach Wissenschafts-Märchen, um reale Wissenschaft zu diskreditieren.

Und das Ganze in betrügerischer Absicht.

Gruß
bluwi
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