Neue Schaeffersche Postulate gegen etablierte Physik




hier darf und soll gefachsimpelt werden

Neue Schaeffersche Postulate gegen etablierte Physik

Beitragvon addi » Mo 6. Jan 2014, 16:33

Hallo zusammen,

unter http://www.lesa-maschinen.de/cms/upload ... ynamik.pdf hat Herr Schaeffer seit langer Zeit mal wieder eine umfangreiche Abhandlung sowohl über seinen Lebensweg, die Historie der LESA Forschung, aber auch über seine Theorien, thermodynamische Prozesse zukünftig besser beschreiben zu können, veröffentlicht.

Erstmals beschreibt er “mit dem beruhigenden Gefühl im Rücken nun endlich den Fehler für den ungenügenden und vor allem NICHT KONSTANTEN Wirkungsgrad gefunden zu haben” in aller Offenheit, was sich in den vergangenen 8 Jahren seiner Arbeit so zugetragen hat. Jeder der sich die Mühe macht diese Abhandlung zu lesen, wird feststellen, dass all die hier immer unter dem Aspekt des mutmaßliche Betruges diskutierten Sachverhalte nun über die geschilderten Geschehnisse praktisch widerspruchsfrei verständlich werden. Indirekt gesteht Herr Schaeffer also auch ein, dass “voreilige Erfolgsmeldungen” prozesstechnisch “auf tönernen Füßen standen und die vielen diesbezüglichen Hintergründe völlig unzureichend erforscht waren”. Klar verständlich werden vor diesen Hintergründen nun hingegen die hier viel diskutierten Insiderinformationen von ehemaligen Mitarbeitern, die in der frühen Entwicklungsphase von “äußerst bescheidenen Resultaten” berichteten und deshalb als typische Karriereakademiker LESA schnellstmöglich verließen, buchstäblich wie Ratten ein sinkendes Schiff.
Noch ein Aspekt ist für mich persönlich in dieser Abhandlung von großer Bedeutung. Erstmals kommuniziert LESA mit diesem Dokument (allerdings ohne es Wort für Wort so zu sagen), dass zum Antrieb des Prozesses KEIN HOLZ VERBRANNT werden soll. Dieses Ziel, welches LESA schon immer im Auge hatte, aber nur verklausuliert auf der Homepage kommunizierte war für mich von je her Bedingung für meine Beteiligungsentscheidung.
Ursprünglich hieß es diesbezüglich im Zeitplan: “ab ca. 2012 Erforschung anderer Stoffgemische”.

Ich denke (und diese Aspekte möchte ich hier gern einer sachlichen Diskussion stellen), dass Schaeffer auf dem Weg ist in Anfängen die Thermodynamik auf ein neues theoretisches Fundament zu stellen.
Inspiriert von der wissenschaftlich anerkannten Tatsache, dass es bei einer isothermen Expansion möglich ist, 100% der zugeführten Wärmeenergie in mechanische Energie zum Vortrieb eines Kolbens zu verwandeln (er hatte dazu vor Jahren mal ein Gedankenexperiment beschrieben) übertrug er diese Erkenntnisse auf die schwammigen Ausführungen der heutigen thermodynamischen Lehrsätze und kam zur zentralen Erkenntnis:

Da bei Kompressions, genau so wie bei Expansionsvorgängen immer exakt die freiwerdende bzw. aufgenommene Wärmeenergie der erforderlichen / abgegebenen Arbeitsleistung entspricht, meint er so etwas wie “Druckenergie” wäre eine Illusion. Gase die auf verschiedenen Druckniveaus einem Ausgleich entgegen streben würden nur die Initialzündung (lt. Schaefferscher Formulierung “die Dynamik”), konkret sichtbar als Drehmoment dazu leisten. Die eigentlich beim Expansionvorgang frei werdende Energie würde aus der resultierenden Abkühlung des Arbeitsmediums stammen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er mit dieser Ansicht unrecht haben kann, da sie einfach beweisbar ist und jede andere Interpretation den 1.HS verletzen würde! Folglich formulierte er die zentrale Erkenntnis:

“Künftig wird man in der Thermodynamik, die erst dann
ihrem Namen gerecht werden wird, wenn man die
Dynamik von Ungleichgewichts-Zuständen und von
Lebensprozessen mit einbezieht, unterscheiden müssen
zwischen:

- der inneren Energie eines Systems einerseits
- und dem Abstand eines thermodynamischen Zustandes zum Gleichgewicht andererseits.”

Nun folgt daraus aber im logischen Umkehrschluss auch, wie er selbst formuliert: “Wenn wir die Druckluft nur aus dem Kessel ausströmen lassen ohne einen Motor anzuschließen, würde sie sich nicht abkühlen. Ein Kilogramm Luft enthält bei einer bestimmten Temperatur eine bestimmte Menge innerer Energie, egal ob die Luft unter einem Druck von 1 bar, 10 bar oder
100 bar steht.”

Jetzt habe ich aber doch ein Problem zu folgen. Fakt ist, wenn ich beispielsweise das Ventil einer unter hohem Druck stehenden Sauerstoffflasche aufdrehe entweicht das Gas unter hohem Geräuschpegel und kühlt das Metall an der Austrittsstelle ab. Ist dies nun nur das Resultat einer doch stattfindenden Arbeitsleistung (z.B. durch Wirbelbildung und Interaktion mit den umgebenden Luftmolekülen), welche durch die Schallenergie bestätigt wird oder hat das Gesamtpostulat doch einen Haken???
Vom atomaren Standardmodell aus müßte die erfolgte Expansion des O2 lediglich den Abstand der einzelnen Moleküle zueinander vergrößern?. Die innere kinetische (Schwingungs) Energie in den Molekülen sollte aber gleich bleiben?. Es stellt sich im Anschluss sogar noch eine weitere Frage. Würden wir auch nach der Expansion, wenn erheblich weniger Teilchen in einem definierten Raum mit gleich großer kinetischer Energie wie vorher unterwegs sind, noch die gleiche Temperatur mit einem Thermometer messen können? Ich hätte da meine Zweifel schon aus statistischen Gründen. Es könnten da nämlich weniger Teilchen mit dem Temperatursensor “kollidieren”.

Wie steht die etablierte Lehrmeinung zu diesen Fragen?


Vom energetischen Standpunkt ist diese Sichtweise der Dinge überaus “wohltuend”! Die heutigen massiven Energieprobleme in der Gesellschaft produzieren Formulierungen, die offensichtlich unrichtig sind und gezielt bei den Menschen falsche Erwartungen wecken bzw. den Blick für die Realität verstellen. Wir brauchen eben definitiv keine “Speichermöglichkeiten für elektrische Energie”, weil sich elektrische Energie eben nicht im volkswirtschaftlichen Maßstab und schon gar nicht über längere Zeit speichern lässt (auch nicht in neuartigen Super - Caps mit bis zu 10.000 F). Wenn ich irgendwo der Werbung entnommen habe, dass eon stolz elektrischen Strom in Druckluftspeichern “zwischenspeichern” möchte wandeln die also Strom erst mal zu 100% in Wärme, verbunden mit der “Option” durch die Speicherung eines Druckungleichgewichts später einen kleinen Teil davon aus UMGEBUNGSWÄRME wieder in elektrische Energie zurück zu wandeln, bei gleichzeitigem Ausgleich des “Druckungleichgewichts”. Da der Rückwandelprozess auch noch von selbst abläuft könnte man glatt sagen: “dass ist doch gar nicht so weit weg vom Schaeffer mit seinen Ideen”!
Mehr noch. Diese Schaeffersche Sichtweise tritt auch in anderen Bereichen der Technik offen zu Tage. Jeder allseits bekannte “Raumenergiekonverter” in Form eines Dauermagneten erzeugt nur ein messbares Kraftmoment, aus dem allein sich noch keine Energie erzeugen lässt. Erst eine periodische räumliche Veränderung zum Wechselwirkungspartner ermöglicht Energieerzeugung z.B. durch Induktion. Dabei ist ja schon der Magnet selbst nach klassischer Interpretation ein PM! Ich kann damit z.B. über unbegrenzte Zeiträume einen massebehafteten Gegenstand festhalten / einklemmen. Würde ich das Gleiche mit einem Elektromagneten tun müßte ich permanent Energie ZUFÜHREN (woran deutlich wird wie SINNLOS das Postulat eines PM im Grunde überhaupt ist)!
Schreien denn nun nicht gerade die “Großmeisterpostulate” des Herrn Einstein von der Krümmung des Raumes und der Relativität zwischen verschiedenen Punkten nach einer (theoretischen) Möglichkeit Raum (in Verbindung mit der Zeit) als die hier noch fehlende Komponente zur Energieerzeugung zu benutzen? Konkrete Ideen in diese Richtung formulierte (so weit ich folgen konnte) der leider mit der Ignoranz seiner Kollegen gestrafte Prof. Turtur bereits.

Gruß

Addi
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von Anzeige » Mo 6. Jan 2014, 16:33

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Re: Neue Schaeffersche Postulate gegen etablierte Physik

Beitragvon Schwedenpeter » Di 14. Jan 2014, 12:01

http://de.wikipedia.org/wiki/Joule-Thomson-Effekt

Hier ist es allgemeinverständlich erklärt
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Re: Neue Schaeffersche Postulate gegen etablierte Physik

Beitragvon bluwi » Sa 18. Jan 2014, 11:47

Hi Addi,
offen gesagt kann ich Dir nicht folgen. Obwohl mir mit hochgelegtem Bein im Hotel eigentlich langweilig ist, mag ich den Schmarren gar nicht komplett diskutieren und mir ist echt schleierhaft, was daran neu sein soll. Deshalb kann ich deine Ausführungen hier nicht nachvollziehen.
addi hat geschrieben:Erstmals beschreibt er “mit dem beruhigenden Gefühl im Rücken nun endlich den Fehler für den ungenügenden und vor allem NICHT KONSTANTEN Wirkungsgrad gefunden zu haben” in aller Offenheit, . .
Wieso erstmals? Dieser Fehler wird doch in schöner Regelmäßigkeit gefunden und dann muss man nur noch . . . Das ist doch wirklich nicht neu.
addi hat geschrieben:. . was sich in den vergangenen 8 Jahren seiner Arbeit so zugetragen hat. Jeder der sich die Mühe macht diese Abhandlung zu lesen, wird feststellen, dass all die hier immer unter dem Aspekt des mutmaßliche Betruges diskutierten Sachverhalte nun über die geschilderten Geschehnisse praktisch widerspruchsfrei verständlich werden.
Wo genau steht denn die Erklärung, warum eine Maschine, die zum wichtigsten Stichtag des Starts einer Neuen Geldsammelrunde „über einen längeren Zeitraum eindeutig über Carnot“ lief, später überhaupt nichts mehr kann? Wäre doch schon was, wenn sie das nur zeitlich begrenzt könnte, aber so, dass das auch mal jemand nachvollziehen kann. Ganz nebenbei: Die gleiche Geschichte wie mit dem Vorführmodel, die einzige Maschine, die was kann, verschwindet im Nimmerland und kann nicht mehr nachgebaut werden.
addi hat geschrieben:Klar verständlich werden vor diesen Hintergründen nun hingegen die hier viel diskutierten Insiderinformationen von ehemaligen Mitarbeitern, die in der frühen Entwicklungsphase von “äußerst bescheidenen Resultaten” berichteten und deshalb als typische Karriereakademiker LESA schnellstmöglich verließen, buchstäblich wie Ratten ein sinkendes Schiff.
Da bist Du halt wieder im alten Fahrwasser. Die Leute, die unbequeme Sachverhalte aussprechen sind die Ratten. Die Ratten sprechen übrigens nicht nur von bescheidenen Resultaten, sondern davon, dass die Aussagen seitens Lesa frei erfunden waren und jeder Grundlage entbehrten. Aber wenn seine Heiligkeit Schäffer was sagt . . Da fehlt doch nur noch das „Ehrlichkeitsdogma“, unfehlbar wäre ja auch schlecht vermittelbar.

Addi, irgendwie bist Du ein hoffnungsloser Träumer. Vermutlich kann man dir im Traum ein Bein abschneiden und Du willst trotzdem nicht aufwachen.
Sorry für die offenen Worte
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