Mo 28. Sep 2015, 08:27
Hallo,
die gestrige Versammlung war ganz anders als die Versammlung am Anfang des Jahres. Bei letzterer ging es hauptsächlich um die Frage, ob es Sinn macht, einen neuen Anlauf mit einer neuen Maschine zu machen, das heißt neues Geld zu investieren und weiterzumachen und woher das Geld kommen soll.
Gestern dagegen ging es um technische Details und es wurden dazu Fragen gestellt, welche man noch gar nicht beantworten kann. Und es ging um Fragen der Vermarktung, welche auch noch viel zu früh waren. Man hatte also den Eindruck, dass es kaum noch Zweifel an der Verwirklichung des Projektes gab. Ich spürte eine neue Zuversicht, welche sogar mich überraschte.
Es wurde wie versprochen die neue 2-Zylinder-Maschine mit einem besonderen Kurbeltrieb im mechanischen Rohbau vorgestellt. Was mich besonders erfreute war, dass man offensichtlich jetzt sofort die Umgebungswärme als Energiequelle für den Betrieb des Kraftwerks nutzen möchte. Man sah dazu einen großen Luftwärmetauscher nebst Ventilator. Das war ja immer das Fernziel von Herrn Schaeffer. Wenn das jetzt schon realisiert würde, war die 10-jährige Vorentwicklung nicht vergeblich und es gäbe dann eigentlich keinen Grund zur Klage. Anscheinend weiß man jetzt genau, was zu tun ist und es bleibt nur noch die Frage der technischen Realisierung.
Ein Kraftwerk, welches aus Umgebungswärme Strom erzeugt, hätte theoretisch immer einen Wirkungsgrad von 100 Prozent, denn alle Verluste im Kraftwerk erzeugen letzten Endes wieder nur Wärme, welche dann in der Umgebungswärme wieder aufgenommen wird. Und die abgegebene elektrische Energie wird auch irgendwann wieder zu Wärme, welche dann die abgekühlte Luft, welche das Kraftwerk verlässt, kompensiert. Damit wird dem 1. HS der Thermodynamik, welcher zweifelsfrei gilt, genüge getan. Aber an den Fragen in der Versammlung sah man, dass viele Leute das nicht verstehen, denn es wurde immer wieder nach dem, ich sag' 'mal, "maschinentechnischen" Wirkungsgrad gefragt, obwohl der eigentlich bei solch einer Maschine ziemlich egal ist. Da würden mir auch 10 Prozent reichen, wenn ich damit nur die Luft etwas abkühle ...
Die Bedeutung einer solchen Maschine wäre für mich nur mit der Erfindung des Rades vergleichbar und würde die Energieerzeugung vollkommen revolutionieren. Deswegen lohnt sich jede Mühe weiterzumachen und weiterhin Geld in die Hand zu nehmen dafür. Deswegen spreche ich seit Jahren immer vom Gewinn/Verlust-Verhältnis. Das bleibt positiv, der mögliche Gewinn übersteigt deutlich den möglichen Verlust. Aber natürlich muss man sich auch rechtzeitig, wenn ein Erfolg abzusehen ist, Gedanken darüber machen, wie eine solche technische Revolution gesellschaftlich und politisch verkraftbar wäre (mein altes Stichwort "Energiemafia").
Ich stelle mir jedenfalls schon mal einen heißen Treibhaussommer vor, wo ein LESA-Kraftwerk bei mir steht und mit der abgekühlten Luft die Wohnräume schön kühl macht. Und das nicht nur ohne dafür, wie bisher, viel Strom zu verbrauchen sondern im Gegenteil dafür auch noch viel Strom zu liefern ........
Einige Pessimisten werden jetzt sagen: "Träum weiter!"
Gruß
Winfried
Mo 28. Sep 2015, 08:27
Di 29. Sep 2015, 06:36
Di 29. Sep 2015, 07:10
Di 29. Sep 2015, 07:16
Di 29. Sep 2015, 22:25
Schwedenpeter hat geschrieben:
Mich wundert eigentlich folgendes:
Es gibt viele Hersteller von Kühlschränken
Dann Hersteller von Wärmepumpen.
Alle beherrschen den grundlegenden Prozess und jeder steckt Energie in den Prozess.
Alle diese Hersteller haben viele Millionen im Jahr übrig um den Prozess zu verbessern. Man möchte weniger reinstecken, aber man stößt da auf Grenzen.
Doch da ist ein kleiner Entwickler in Berlin, der baut Kühlschränke, die auch noch Strom abgeben....
Fr 2. Okt 2015, 07:07
addi hat geschrieben:...und mich ärgert daran folgendes:
bei thermodynamischen Prozessen, nicht nur bei denen die Du hier beschreibst, sondern leider auch bei kraftwerkstechnischen Kreisprozessen scheint die Welt seit ca. 100 Jahren TABUBEDINGT stehen geblieben zu sein.
...
Weil eben der Schaeffer, gestützt auf Beobachtungen der Natur als Lehrmeister hier mit einer alles andere als abwegigen Idee versuchen wollte das ganze dogmatisch festgefahrene Wissensgebäude der einstofflichen Gleichgewichtsthermodynamik mal im Kern und nicht nur beim Anstrich zu verändern, ...
Fr 2. Okt 2015, 08:24
Fr 2. Okt 2015, 08:35
Sa 3. Okt 2015, 13:43
addi hat geschrieben:Es ist und bleibt aber (auch vermutlich bis heute) ein Fakt, dass sich keine leistungsfähige öffentliche Forschungseinrichtung mit der Erforschung von thermodynamischen Ungleichgewichtszuständen beschäftigt.
So 4. Okt 2015, 10:37
superhaase hat geschrieben:Das ist doch eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung.
Azeotrope Gemische und auch thermodynamische Ungleichgewichtszustände sind seit langem Gegenstand der Forschung.
Auch werden in diesem Bereich öffentliche Forschungsgelder (an Universitäten) ausgegeben.
superhaase hat geschrieben:Gerade Deutschland, das von Erdölimporten abhängig ist, und einige andere Länder, denen es ähnlich geht, würden die Erfindung eines Perpetuum Mobile (der zweiten Art) erfreut begrüßen, um sich dadurch einen wirtschaftlichen und sogar strategischen bzw. militärischen Vorteil zu verschaffen.
Das ließe sich doch keiner entgehen. Darauf kannst Du Gift nehmen!
superhaase hat geschrieben:Wer im Geiste schon so tief in der Esoterik-Szene steckt wie Du, lieber Addi, ist nicht mehr bereit, Fakten anzuerkennen. Alle offentsichlichen Misserfolge werden mit Verschwörungstheorien entschuldigt.
Es ist erfahrungsgemäß sinnlos, mit Verschwörungstheoretikern und Esoterikern zu diskutieren. Sie sind faktenblind und beratungsresistent. Genau das Gegenteil von Wissenschaft.
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