Status quo




Hier soll und darf über LESA gemeldet und diskutiert werden

Re: Status quo

Beitragvon Schwedenpeter » Mo 15. Dez 2014, 12:13

Es ist richtig: Der Carnot Prozess hat bei O Kelvin einen Wirkungsgrad von 100%, theoretisch.
0 Kelvin kann man aber nicht erreichen, das sagt der 3. HS der Thermodynamik.
Jeder thermische Kreisprozess unterliegt aber dem 2. HS
Um die möglichst tiefe Temperatur des Kreisprozesses zu bekommen, muss immer mehr Energie aufgewendet werden, als nachher rauskommt.
Ein Schalter ist kein Kreisprozess. Die Zustände beim Schalten zwischen O Ohm (leitend) und unendlich viel Ohm (nichtleitend) sind die Verluste beim Schalten. Da DC/DC Wandler z.B. mit hohen Frequenzen arbeiten sind sie kleiner als Trafos. Bei einer hohen Leistung und Trafo ist es aber besser den Trafo groß zu bauen und mit 50 Hz zu betreiben. Der Trafo eines Kraftwerkes hat Wirkungsgrade weit besser als 99 %.
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von Anzeige » Mo 15. Dez 2014, 12:13

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Re: Status quo

Beitragvon bluwi » Di 16. Dez 2014, 19:40

Hi Addi,
das mit dem absoluten Nullpunkt der Temperatur ist eine heikle Sache. In unserer einfachen Vorstellung handelt es sich dabei zwar um eine Null, physikalisch und mathematisch ist das aber eine 1/unendlich. D. h. man kann nicht wirklich damit rechnen. Oder das was Schwedenpeter sagt: Man kann beliebig nahe ran kommen, aber den Wert nicht ganz erreichen.
addi hat geschrieben: Der (mir bisher völlig unbekannte) Prozess braucht aber offensichtlich keinen kalten Pol, sonst wäre er ja zur Erzeugung von Temperaturen nahe 0 Kelvin nicht zu gebrauchen.
Da hat sich aber ein Denkfehler eingeschlichen. Wenn der Prozess niedrige Temperaturen produziert, dann wirkt er als Wärmepumpe, d, h. es wird „Arbeit“ zugeführt und die Wärme auf dem oberen Niveau abgegeben. Der Prozess als Wärme-Kraft-Maschine braucht auch eine Wärmesenke.

Ich hab mir nun doch die Mühe gemacht, ein wenig in der Schrift zu lesen.

Im Grund hat das mit dem 2.HS deshalb nix zu tun, weil es eigentlich ein PM1 auf magnetischer Basis ist. Der gute Mann will halt mit elektrischen Mitteln das erreichen, was andere seit Jahrhunderten auf mechanischem Weg versuchen. Der Umweg über die Temperatur vertuscht nur (absichtlich oder unabsichtlich) das PM1. Er macht halt statt mechanischer Arbeit zunächst "nur" eine Wärmepumpe, die eine Wärmesenke schafft. Da braucht man natürlich keine weitere Wärmesenke mehr. Das Ganze etwas anders aufgebaut würde auch als Motor laufen, wenn es denn funktionieren würde.

Ganz nebenbei macht der Mann an diversen Stellen Aussagen über den Energiebedarf bestimmter Vorgänge, die er ganz offensichtlich noch nie versucht hat. Das ist an verschiedenen Stellen ganz offensichtlich aus der Luft gegriffen. Übrigens ganz analog zu den magnetischen PM1-Erläuterungen.

Übrigens habe ich nirgends die Behauptung eines PM gefunden. Außerdem gibt es dutzende (vermutlich hunderte) von Patenten, die behaupten den HS2 zu Fall zu bringen. Das ist kein Grund, ein Patent nicht zu erteilen. Im Gegenteil, da kassieren die ganz locker die Gebühren und erteilen es ohne große Prüfung, weil da ja nach der Überzeugung eines jeden Patentprüfers nie ein Patentstreit draus werden kann, weil für einen Patentstreit der Verkauf eines funktionierenden Gerätes erforderlich ist. (Für sich selber darf man auch patentgeschützte Maschinen bauen).

Gruss
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Re: Status quo

Beitragvon addi » Mi 17. Dez 2014, 14:10

Hallo Schwedenpeter,

sorry, aber Deine Antworten sind zur Beurteilung von dem was da lt. Patentantrag so funktionieren soll leider keine große Hilfe.

Klar wird der absolute Nullpunkt niemals erreicht werden. Man kann sich diesem nur asymptotisch nähern. Wir sollten uns aus der praktischen Erfahrung heraus aber einig darüber sein, dass man schon mit einem kompakten Plattenwärmetauscher, den ein Kind tragen kann, bei einer Temperaturdifferenz von kaum über 5 K Wärmeleistungen im KW Bereich übertragen kann. Bei den ungünstigsten Bedingungen hier haben wir -20 Grad C Lufttemperatur. Das sind immer noch mehr als 250 K bis zu dem Punkt wo nichts mehr geht. Wo soll da auch nur im Ansatz ein Problem liegen? Klar ist mir auch, dass primär wirbelstrombedingt ein kleiner Schaltwandler bei hohen Frequenzen immer sehr viel höhere Verluste hat als ein Hochspannungstrafo für GW Leistungen. Wären dort die Leistungsverluste signifikant, kann jeder der nicht völlig naiv ist sich ausmalen, dass das Ding in kürzester Zeit aufglühen und vergehen würde.

Hallo bluwi,

Du siehst also in der Anordnung, wenn ich das richtig verstehe, eine Kombination aus Trafo und Wärmepumpe, wo auf elektrischem Weg Strom von der Sekundärseite zur primären (dort als Zuführung “sehr geringer elektromagnetischer Steuerfelder und Flüße” bezeichnet) rückgekoppelt wird?

Damit könnten wir lediglich die Bildung eines kalten Pols erklären. Dieser Prozess würde auch nicht spontan ablaufen, sondern nur durch die Energiezufuhr in Form der “elektromagnetischen Steuerfelder”. Soweit einverstanden. Wäre es aber tatsächlich ein Wärmepumpenprozess, so müsste getreu dem Energieerhaltungssatz aber die aus der Wärmesenke gezogene Wärmeleistung plus die elektrische Steuerleistung, abzüglich der ausgekoppelten elektrischen Leistung irgendwo auf einem höheren Temperaturniveau entnommen werden. Wo genau soll das Deiner Meinung nach geschehen???

Ich hingegen sehe da nur erst mal ein sicher nicht bestrittenes Magnetfeld mit konstantem Fluss in einem magnetischen Kreis, erzeugt mit einem “Raumenergiewandler” (oder durch Anwesenheit postulierter subatomarer Teilchen oder so, je nach “Glaubensrichtung”) in Form eines simplen Dauermagneten. Nun kommt der Erfinder daher und meint einen Weg gefunden zu haben, dieses (starke) Feld durch anlegen und abschalten eines (winzig kleinen) “elektromagnetischen Steuerfeldes” ein und ausschalten zu können. Sofern das bis da hin echt funktioniert, wären alle Bedingungen erfüllt um durch Induktion, wie mittels der Sekundärwicklung eines jeden bekannten Trafos, elektrische Energie auszukoppeln. Ich halte eine solche Steuerungsmöglichkeit in Analogie zum Feldeffekttransistor, der ja auch nur leitend wird durch das anlegen eines elektrischen Feldes bzw. einer Spannung am Gate, für absolut möglich (die Natur stand also dem elektrischen Prozess nicht im Wege, wieso sollte sie es dann bei einem magnetischen tun??? Zu verwand sind doch beide Prozesse!

Bis dahin haben wir bei der Betrachtung mit Thermodynamik noch nicht das geringste am Hut! Nur wäre der Prozess dann ein lupenreines PM1, welches (und da sind wir komplett einer Meinung) nie funktionieren kann.
Hier registrierte aber der Erfinder (in für mich absolut glaubwürdiger Weise!) eine Abkühlung bzw. einen Wärmefluss in seinen magnetischen Kreis oder einer bestimmten Stelle des Kreises hinein. Damit wird aus dem unmöglichen PM1 ein mögliches PM2. Der (geheimnissvolle) Weg auf dem die Wärme in das System hineinfließt ist in diesem Fall glücklicherweise nicht zu bestreiten.

Um es ganz klar zu sagen:

In diesem Fall kann auf Grund des “Mangels an Beweisen” die etablierte Wissenschaft diese Sache nicht so einfach abstreiten wie das sonst immer geschieht, etwa nach dem Motto “noch niemand hat je einen Trafo gesehen, der im Betrieb kalt wurde”. Hier liegt mit dem gesicherten magnetokalorischen Effekt ein Phänomen vor, dass bereits in konkreten Produkten, die produziert werden, Einzug gehalten hat. Hier schließt sich der Kreis zu LESA wieder. Beim allerersten Gespräch, dass ich mit Herrn Schaeffer führte, war er sich damals bereits absolut sicher, dass seine Idee nur dann eine Chance auf Akzeptanz haben würde, wenn bereits eine größere Anzahl funktionierender Maschinen real arbeiten würde.
Für absolut glaubwürdig halte ich die Sache hingegen deshalb, weil bei allen im Ansatz glaubwürdigen überlieferten Versuchen zur Erzielung von Overunityeffekten spontane Abkühlungen in der Umgebung registriert wurden. Dies reicht von “Schaubergers Repulsine” im 2. Weltkrieg bis in die Neuzeit zu Podkljednow, der leider keinen Nobelpreis für seine völlig unbeabsichtigte Entdeckung bekam und statt dessen an seiner Forschungseinrichtung in Stockholm rausflog, um jetzt in Russland an darauf aufbauenden Effekten mit militärischem Hintergrund zu forschen, die noch weit extremer und gefährlicher sein sollen. Wäre das Entropiepostulat auch im Massstab des gesamten Universums der Weisheit letzter Schluss, so wäre (zumindest bis vor ganz kurzer Zeit die unaufhaltsame Expansion des Universums von der Wissenschaft akzeptiert wurde, was aber andererseits auch wieder Raumenergietheorien stützt!) es einfach nicht zu vermitteln, dass der gesamte Raum fern ab von Sternen sich nicht langsam beginnt aufzuheizen, zumal Raum ja “nichts” ist und somit keine Wärmekapazität besitzt, die da was “puffern” könnte. Irgend einen Prozess, der den Kreislauf der Energie schließt muss es also zwingend geben und das ist kein naiver Glauben sondern analytische Logik, zumal es für jeden beobachtbaren physikalischen Effekt einen Gegeneffekt gibt - mit Ausnahme der Reibung - bis heute!

Du schreibst, dass der Anmelder des Patents hier Angaben zu “bestimmten Vorgängen” macht, die ganz offensichtlich unzutreffend wären. Kannst Du da mal etwas konkreter werden?

MfG

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Re: Status quo

Beitragvon bluwi » Sa 20. Dez 2014, 12:03

Hi Addi,
Du hast Dir wieder ne Menge Arbeit gemacht und viel Zeit mit Denken zugebracht. Leider ist das alles eher für die Katz. Denn der Knackpunkt hängt nicht mir der ganzen von Dir ausgeführten Logik zusammen.

Das Problem ist, dass man ein Magnetfeld nicht einfach an-und abschalten kann. Da steckt ne Menge Energie dahinter und wenn jemand behauptet, er könne ein Magnetfeld ohne die entsprechenden Energieflüsse an- und abzuschalten, dann behauptet er, ein PM1 zu können. Das ist so, als ob Du sagst "ich starte mit 100 km/h" ohne Beschleunigungsenergie. Dass er mit der aus dem Nichts gewonnenen Energie dann zuerst noch über die Temperatur gehen will, ist dabei irrelevant, das ist ein PM1.

D.h. wenn er beweisen könnte, dass er es kann, dann wären deine Ausführungen obsolet, denn dann könnte er auch einen Magnetmotor bauen. Und wenn er es nicht kann, dann wären sie Makulatur. In beiden Fälle zweckfrei.

Sorry, aber was der Mann machen will ist das gleiche, was die Magnetfuzzis seit 1000 Jahren versuchen, nur mit neuem Lack.

Gruss
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Re: Status quo

Beitragvon addi » So 21. Dez 2014, 13:06

Hallo bluwi,

ich bin zu 100% bei Dir, wenn es um den identifizierten “Knackpunkt” geht. Deshalb habe ich ja auch mit dem Thema hier in diesem Forum angefangen. Ich selbst kann mit meiner Lebenserfahrung und meiner Ausbildung nicht beurteilen ob dieser “magnetische Schalter” funktionieren könnte. Aus Diskusionen in der Vergangenheit weiß ich, dass hier einige der klügsten Köpfe im Bereich der theoretischen Physik in diesem Land mitlesen und mitunter aktiv Beiträge verfassen.
Sicherlich wäre es so was wie ein Hauptgewinn im Lotto, wenn sich hier jemand aus der professionellen Wissenschaftlergemeinde findet, der selbst Erfahrungen mit solchen (potentiell karieregefährdenden) Phänomenen gemacht hat und auch noch öffentlich darüber spricht.
Aber dennoch ist meine Mühe hier nicht für umsonst. Wenn ich zum Beispiel eine “vornehme” Zurückhaltung und ein ausweichen auf Nebenaspekte bei einem Schwedenpeter hier registriere, deute ich dies als Indiz dafür, dass doch etwas mehr an der Sache dran sein könnte!

Außerdem widerspricht es der rationalen Logik, warum jemand, wie Du selbst sagst, richtig Geld in die Hand nimmt, um ein Hirngespinst patentieren zu lassen. Irgendwo sollte der Anmelder doch da schon auf der Grundlage konkreter eigener Erfahrungen agieren und wissen, was er da schreibt???

Im übrigen muss ich Dir mit Deinen Aussagen zu magnetischen Feldern und kinetischer Energie widersprechen. Es geht nicht darum ein Magnetfeld “an und auszuschalten”. Das Magnetfeld ist aus dem Dauermagneten herauskommend “immer da”. Lediglich ein Teil des “RAUMS”, in dem es sich “ausbreiten kann” wird da in der Größe verändert oder eben “geschalten”. Bei all dem, was wir heute über das Thema “Raumenergie” wissen, könnte genau darin der Schlüssel zu seiner sinnvollen praktischen Nutzung liegen! Es könnte sich aber auch herausstellen, dass der “Schalter” einfach so viel Energie zum schalten benötigt, dass wir wieder zu einem Prozess kommen, der dem 2.HS unterliegt (analog dem Gedankenexperiment “Maxwellscher Dämon”). Wie ich aber in meinem letzten Beitrag schrieb, denke ich, dass wir wahrscheinlich ähnliche Bedingungen wie beim Transistor vorfinden werden, was der Patentanmelder auch so beschrieb. Der Vergleich mit der kinetischen Energie eines Autos ist zweckfrei, da Wkin auf Grund der fehlenden Masse eines Magnetfeldes immer 0 sein muss. Es gibt auch sonst an der gesamten Anordnung (soweit ich es verstanden habe) keinerlei bewegten (massebehafteten) Teile.

Noch etwas möchte ich an dieser Stelle klarstellen. Strom kann niemals in seiner Reinform gespeichert werden. Er ist nur eine Art masseloser “Transmissionsriemen”, der hilft Energie zu transportieren oder zu wandeln. Allen Prozessen, aus denen Strom erzeugt werden kann, liegt als Quelle immer ein WÄRMEEREIGNIS zu Grunde. Das ist im Kraftwerk genau so, wie bei der Strahlung der Sonne oder der Windnutzung. Daher ist es zwingend notwendig, dass beim in Rede stehenden Prozess an irgend einer Stelle “was kalt werden muss”. Sonst wäre der Prozess klar ein PM1 und damit unmöglich.

MfG

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Re: Status quo

Beitragvon bluwi » So 21. Dez 2014, 14:41

addi hat geschrieben:Außerdem widerspricht es der rationalen Logik, warum jemand, wie Du selbst sagst, richtig Geld in die Hand nimmt, um ein Hirngespinst patentieren zu lassen.
Ja. der Ration widerspricht es, aber es ist kein Einzelfall.
addi hat geschrieben: Irgendwo sollte der Anmelder doch da schon auf der Grundlage konkreter eigener Erfahrungen agieren und wissen, was er da schreibt???
Es ist nicht meine Absicht, dich zu provozieren, aber genau das ist es, was Schäffer schon oft getan hat. Man kann ja nur Anordnungen und Verfahren patentieren lassen und da bisher keine Anordnung und kein Verfahren funktioniert, kann er ja bisher nichts angemeldet haben, was funktioniert, sondern nur was, was er dachte, was funktionieren sollte. Auf dieser Grundlage hat er nicht nur Patente angemeldet, sondern Millionen für einen Fertigungsstandort ausgegeben, der dann aber nichts zu fertigen hatte.

addi hat geschrieben:Das Magnetfeld ist aus dem Dauermagneten herauskommend “immer da”. Lediglich ein Teil des “RAUMS”, in dem es sich “ausbreiten kann” wird da in der Größe verändert oder eben “geschalten”.
Abgesehen davon, dass das Magnetfeld nicht einfach da ist, sondern durch die Räumliche Verteilung eben mehr oder weniger stark ist, ist das genau die Denkweise der Magnetfuzzis. Und die Betrachtungsweise ändert auch nichts daran, dass dann ein Motor genauso funktionieren würde wie die Wärmepumpe. Die Tatsache, dass ich mit der aus dem nichts gewonnenen Energie zuerst eine Wärmepumpe antreibe ändert nichts Grundsätzliches am Sachverhalt. Das ist so, als ob ich Strom nehme, um eine Maschine zu heizen, die dann als Wärmekraftmaschine wieder Strom macht.

addi hat geschrieben: Der Vergleich mit der kinetischen Energie eines Autos ist zweckfrei, da Wkin auf Grund der fehlenden Masse eines Magnetfeldes immer 0 sein muss.
Abgesehen davon, dass das schon mal nicht so einfach stimmt, war es nicht meine Absicht, darauf abzuzielen, Es sollte nur eine demonstrative Analogie sein, weil man sich unter dem Energieumsatz einer Beschleunigung durch die praktische Erfahrung des Lebens (Hammer auf dem Daumen tut halt weh) leichter was vorstellen kann, als beim Ein- und Ausschalten von Magnetfeldern.
addi hat geschrieben:Daher ist es zwingend notwendig, dass beim in Rede stehenden Prozess an irgend einer Stelle “was kalt werden muss”. Sonst wäre der Prozess klar ein PM1 und damit unmöglich.
Hier zäumst Du aber das Pferd von hinten auf. Zuerst ist es ein PM1 und erst dann wird es kalt. Zu behaupten es muss kalt werden, damit es kein PM1 ist hilft da nicht. Wie schon gesagt ist der thermische Prozess dazwischen nur eine Selbsttäuschung.

gruss
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Der Betrug bei LESA Maschinen GmbH geht weiter?

Beitragvon superhaase » Mo 23. Feb 2015, 09:08

Hallo allerseits!

Nachdem ich mich mal wieder erinnert habe, habe ich mal nachgeschaut:
Ich bin überrascht, dass "mein" Forum noch genutzt wird.
Und ich bin ganz besonders überrascht, dass die LESA Maschinen Gmbh immer noch exisitiert und an dem Mischdampfkraftwerk arbeitet und wohl immer noch weiter Geld von irgendwelchen Leuten bekommt.

Meines Wissens gab es da ja mindestens eine Strafanzeige wegen Betrugs bei der Berliner Staatsanwaltschaft.
Was ist denn daraus geworden?
Scheinbar nichts. Man lässt Lerche und Schaeffer einfach weitermachen ... eine never ending story?

Grüße,
sh
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Re: Status quo

Beitragvon bluwi » Fr 27. Feb 2015, 05:49

Beitragvon bluwi » Fr 7. Dez 2012, 08:39 (im anderen Forum)

bluwi hat geschrieben:Hallo an alle,
eigentlich hätte ich hier wohl Schreibverbot, ich nehme aber an, dass für reale und neutrale Informationen "neues von Lesa" eine Ausnahme gemacht werden könnte :?: Der Fairness halber möchte ich die hier auch anbringen:

Die Statsanwaltschaft Berlin hat das Verfahren gegen Lesa eingestellt.
Es hat sich wohl niemand gefunden, der sich betrogen fühlt und auch willens ist, dies offiziell zuzugeben.

gruss
bluwi
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Re: Status quo

Beitragvon superhaase » Fr 27. Feb 2015, 08:09

Danke Bluwi!

Ja dann ....
Wenn sich niemand betrogen fühlt, dann haben Schaeffer und Lerche wohl genau die richtigen Leute ausgenommen.

Allerdings ist die Begründung der Staatsanwaltschaft schon fadenscheinig:
Betrug ist ein Offizialdelikt, das auch ohne einen "Kläger" von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden MUSS.
Und ob hier ein Betrug stattfand/stattfindet, hängt nicht vom "Gefühl" der Geschädigten ab, sondern allein von objektiven Tatsachen.
Die zu ermitteln wäre Aufgabe der Staatsanwaltschaft.
Und dazu gehört nicht, die Geschädigten nach ihrem Gefühl zu fragen.

Trauriges Beispiel der Inkompetenz unserer Justiz.
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Re: Status quo

Beitragvon bluwi » Mo 2. Mär 2015, 19:49

Der Wortlaut der Staatsanwaltschaft beinhaltet vermutloich nicht das von mir verwendete "gefühlt". Ich hab das Schreiben
aber nicht aufgehoben, hätte mich allenfalls wieder darüber geärgert.

Die Logik der Justiz ist da offensichtlich anders als bei "normalen" Menschen. Das Problem ist das "Vortäuschen falscher
Tatsachen" und das bedarf zur Initialzünding wohl doch eines subjektiven Eindrucks, bevor die Realität überprüft wird.
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